Als ich diesen Beitragvorbereitet habe, und mir ein paar Stichworte zum Thema Dresscode machte, wurde die Liste plötzlich ziemlich lang; lieber overdressed als underdressed, kein weiss, Dresscode Black Tie,…

Das Thema scheint schier unendlich. Aber, keine Angst, denn wenn du diesen Beitrag gelesen hast, bist du perfekt gerüstet für die nächsten Anlässe mit Dresscode und dir wird bestimmt kein Fauxpas unterlaufen – versprochen!

Vorab sei gesagt; Dresscodes findet man nicht nur bei Hochzeiten, sondern können zum Beispiel auch an Gala Abenden, Bällen oder Gartenpartys vorkommen. Wichtig ist nur, wenn es einen Dresscode gibt, dann solltest du dich zwingend daran halten!

Das Ein-mal-eins der Dresscodes

Ganz wichtig zu kennen sind drei Arten von Dresscodes, die mit Abendmode zu tun haben; Black Tie, Abendgarderobe und Cocktail. Selbstverständlich gäbe es da noch Casual, Business und all die anderen – aber, das würde den Rahmen sprengen und bei diesen Arten von Dresscodes sind bestimmt keine Storytellerdresses gefragt.

Black Tie

Ich würde sagen, Black (oder auch White) Tie ist die Königsdisziplin der Dresscodes. Denn wenn auf der Einladung des Anlasses “Dresscode: Black Tie” steht, ist eigentlich klip und klar definiert, was damit gemeint ist: langes Abendkleid für die Damen und Smoking für die Herren.

Abendgarderobe

Beim “Dresscode: Abendgarderobe” ist das Ganze schon nicht mehr so klar definiert. In der Regel spricht man hier von eleganter Kleidung – egal ob lang oder kurz. Allerdings gilt es hier, eventuell beim Gastgeber (z.B. dem Brautpaar) nachzufragen, was sie genau wollen, sofern der Dresscode nicht ausformuliert wurde.

Cocktail

Der “Dresscode: Cocktail” ist einer, der man wahrscheinlich am häufigsten von allen dreien antrifft. Hier kommt zum Beispiel das berühmte Kleine Schwarze zum Zug. Also; keine langen Abendkleider, sondern eher eine knieumspielende Länge. Das Kleid muss aber nicht zwingend schwarz sein, andere Farben sind hier auch gestattet – einfach nicht zu viel Muster und keine zu grellen Farbtöne.

Und das bringt mich gerade zu ein paar zwei weiteren Punkten beim Thema Dresscode. Denn, es gibt hier nicht nur die drei verschiedenen Arten zu beachten, sondern da kommt noch einiges mehr dazu.

Die Farbwahl

Es ist immer so eine Sache bei der Farbe – besonders bei Hochzeiten. In der Regel gilt bei dieser Art von Anlass: kein Weiss (klar, die Farbe gehört der Braut), kein Creme (auch der Braut vorenthalten), kein Signalrot oder sonstige grellen Farben und kein Schwarz. Die grellen Farben ziehen nämlich zu viel Aufmerksamkeit auf sich, die eigentlich der Braut gehören sollten und Schwarz kannst du an einem klassischen Anlass oder einer Trauerfeier wieder anziehen.

Was aber, wenn eine klare Farbe vorgegeben wird?

Zuerst mal vorab: tut euren Gästen den Gefallen, und definiert keine exakten Farben. Denn in z.B. einem Mintgrün fühlen sich vielleicht nicht alle Gäste so wohl. – Nehmt da lieber eine Farbpalette.
Als Gast gilt dann, wirklich auf diese Farben (bzw. Farbkategorien) zu achten – wenn das gewünscht wird, wird’s eben auch umgesetzt.

Passend zur Location

Der Anlass findet im Sommer auf einem Bauernhof statt und der Dresscode lautet “Abendgarderobe”. Dann empfiehlt es sich, kein ausladendes Prinzessinnenkleid zu tragen, sondern eher auf ein schlichteres, sommerliches Abendkleid zu setzen.
Denn, auch wenn ich ganz klar den Vorsatz “lieber overdressed als underdressed” verfolge, fühlen sich manche unwohl, wenn sie nicht zur Gesellschaft passen. Erscheint ihr allerdings bei solch einem Anlass mit einer karierten Bluse und einem Jeansröckchen würdet ihr euch wünschen, das Prinzessinnenkleid als erste Wahl genommen zu haben. Denn, es ist ganz einfach: lieber positiv (overdressed) auffallen, als negativ (underdressed).

Wahrscheinlich gäbe es zu diesem Thema noch viel mehr zu berichten. Wie zum Beispiel, nicht zu kurze Röcke zu tragen oder auf (Sport-)Uhren beim Tragen eines Abendkleides zu verzichten. Aber, bei einem Anprobetermin der Storytellerdresses kann ich euch helfen, perfekt für den jeweiligen Anlass gekleidet zu sein – damit ihr euch nicht nur während der Anprobe wohl fühlt, sondern auch während des Anlasses zur Gesellschaft passt.